SPD bekräftigt Wunsch nach IGS

 

Einmütig haben SPD Vorstand und Fraktion ihre Positionen zur Untereichsfelder Schullandschaft bekräftigt:
Im Bereich der Grundschulen sprechen wir uns für den Erhalt der Grundschulen vor Ort aus, soweit keine Kombiklassen eingerichtet werden müssen.
Nach dem sukzessiven Auslaufen von St. Ursula-und Förderschule wird es absehbar auch für die Astrid-Lindgren-Schule schwer, die notwendigen Schülerzahlen für eine sinnvolle Beschulung zu erreichen. Hier wird der Schulträger reagieren müssen.

Für die SPD Duderstadt bedeutet diese - für unsere Schüler bedauerliche Entwicklung - die Verstärkung der Forderung, Duderstädter Schülern dann mit der IGS ein modernes Schulsystem anzubieten. Nach unserer Auffassung gibt es dazu keine sinnvolle Alternative, die Beschulung von Duderstädter Haupt- und Förderschülern an der KGS in Gieboldehausen halten wir für nicht verantwortbar, auch nicht als Außenstelle in Duderstadt, eine Oberschule – also die Zusammenführung von Haupt- und Realschule – käme für uns nur notfalls und wenn, dann integrativ ausgerichtet, in Frage. Damit würde die Benachteiligung Duderstädter Schülerinnen und Schüler beendet und ein optimal auf die Bedürfnisse von Schülern und Eltern abgestimmtes Schulsystem anwählbar. Faktisch sind landkreisweit allein Duderstädter Schüler vom Besuch einer IGS ausgeschlossen; ein für uns inakzeptabler Zustand. Räumlich schlagen wir zB die Nutzung der Astrid-Lindgren-Schule und die der auslaufenden und benachbarten St. Ursula Schule vor; eine grundsätzlich sinnvolle Umwandlung der KGS Gieboldehausen in eine IGS wird dort leider zZ abgelehnt. Da die Schülerinnen und Schüler der IGS St. Ursula, mittelfristig die der Pestalozzi- Schule, der Astrid-Lindgren-Schule in das Schulsystem vor Ort integriert werden müssen und es zu erhöhten Schülerzahlen durch G9 am EGD kommt, wird der Bestand des Schulzentrums „Auf der Klappe“ nicht gefährdet, sondern optimal ergänzt. Unsere Berufsschule ist nach vielen Jahren der Verunsicherung durch vernünftige schulpolitische Entscheidungen der Mehrheitsgruppe von SPD/Grünen und FLWG im Kreis gesichert. Hier sehen wir keinen Handlungsbedarf.
 

 


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