Wider besseren Wissens

 
Foto: Matthias Schenke
 

Als ungerechtfertigte Stimmungsmache betrachtet die SPD den von der Schulleitung der Duderstädter Realschule organisierten Protest gegen den Vorschlag von SPG Grünen und WDB, eine Oberschule für den Fall der Schließung der Astrid-Lindgren-Schule einzurichten.
Die Idee einer Oberschule war als Kompromiss gedacht, unter ausdrücklichem Hinweis darauf, auch ein Modell unter Beibehaltung der Realschule in Erwägung zu beziehen (ET 2.12.). Es geht doch zwingend darum, den Schülern der auslaufenden Schulen in Duderstadt ein Angebot machen zu können. Eine IGS ist zZ wegen des konservativen Widerstands nicht durchsetzbar, eine KGS nicht möglich, eine Außenstelle der KGS Gieboldehausen wäre nur temporär möglich. Eine Oberschule kann jahrgangsbezogen oder schulzweigbezogen geführt werden, das entscheidet der Schulvorstand. Zudem liefe die Realschule sukzessive aus, d.h. die Diskussion betrifft die aktuellen Realschüler nicht. Das sollte jemand, vom Fach wissen, bevor er „seine“ Schüler für seine Interessen instrumentalisert. Die jetzt ins Spiel gebrachte Einbeziehung des Bistums zur „Stärkung“ der Hauptschule und die vorzeitige Schließung der St. Ursula-Schule wird von der SPD Duderstadt strikt abgelehnt.
Behält man ausschließlich das Dreigliedrige Schulsystem exclusiv in Duderstadt bei (nirgends sonst) ist das Gerede von Wahlfreiheit und Priorität des Elternwillens wirklich nur Gerede. Immerhin haben sich in der Elternbefragung 400 Eltern für ein Gesamtschulangebot stark gemacht (220 IGS, 180 KGS). Diesen Elternwillen wird die SPD auch zukünftig umzusetzen versuchen.

 
 

 


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