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Ehrung verdienter Mitglieder Foto: SPD Duderstadt
Matthias Schenke, Vors. Reinhold Heckerott, Ingrid Richter und Karl-Heinz Hausmann

3. September 2018: Mitgliederversammlung der SPD

Im Mittelpunkt der Mittgliederversammlung im Jugendgästhaus der Duderstädter Sozialdemokraten standen Ehrungen und der Bericht des Osteröder Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Hausmann zur Arbeit der Landesregierung.
In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vors. Matthias Schenke auf die Mitgliedsentwicklung der SPD in Duderstadt ein. So habe es im Zuge der Diskussion um die „Große Koalition“ einen erfreulichen Mitgliederzuwachs gegeben.

Diese Mitglieder sind bis auf einen, auch geblieben. Das motiviert für die Zukunft und soll sich auch bei den Vorstandswahlen Ende des Jahres widerspiegeln, so Schenke.

Karl-Heinz Hausmann äußerte sich über die Arbeit der neuen Landesregierung zufrieden: Nachdem in der vergangenen Wahlperiode die Abschaffung der Studiengebühren im Mittelpunkt standen, seien es nun die kostenfreie Kindergartenversorgung, die die SPD versprochen und umgesetzt habe. Auch eine große Koalition könne unaufgeregt gute Arbeit leisten, so Hausmann. Umgekehrt, so Schenke, sei auch eine absolute Mehrheit kein Garant für entschlossene Politik: Es sei bemerkenswert, dass es in Duderstadt bei der absoluten Mehrheit der CDU dennoch weitgehenden Stillstand gebe; Innovation schon gar nicht zu vermelden sei. Fehlende Bauplätze, Talwiese, Radwege, Umgang mit Leerstand, Fußgängerzone, das Veröden von Dorfkernen, Bädersituation; zu allem hat die CDU und BM Nolte bestenfalls eine Pressemitteilung, aber weder eine Antwort noch eine Lösung. „Hier scheint das Eichsfelder Modell von „Eichsfeldkönigen“ ohne echte Beteiligung des Rats an sein natürliches Ende zu kommen, so Schenke. Das die Piratenpartei bereits ihren Wahlkampf für Duderstadt eröffnet hätten, sei vor diesem Hintergrund nicht nur ein witziger Presseaufschlag, personelle Veränderungen und eine buntere politische Landschaft seien für die Zukunftsfähigkeit Duderstadts in der Tat wünschenswert. Im Hinblick auf die Bürgermeisterwahl dann aber nicht erst in 2021.

Trotz der nicht unerheblichen Ausgaben für mehrere Wahlkämpfe konnte Kassenwart Rainer Knipper einen erfreulichen Kassenstand vermelden und bekam für seine Arbeit verdienten Applaus und Zustimmung für den Hinweis auf weiter disziplinierte Ausgabenpolitik.

Die Fraktionsvorsitzende Doris Glahn erläuterte die Schwerpunkte der Ratsarbeit und wünschte sich weiter einen lebendigen und politisch aktiven Ortsverein. Matthias Schenke wies in seinem Rechenschaftsbericht abschließend auf die Organisation zahlreicher Wahlen, eine erfreuliche Mitgliederentwicklung und die intensivierte Zusammenarbeit mit den benachbarten Ortsvereinen hin. Um die Position der Eichsfelder SPD im neuen und größeren Landkreis zu stärken, solle man sich auch über organisatorische Anpassungen Gedanken machen. Ehrungen für Ingrid Müller und Reinhold Heckerott beendeten eine im wesentlichen harmonische Mitgliederversammlung

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